Stereotypen erkennen, einordnen und Strategien zur Überwindung von Stereotypen entwickeln

Im Rahmen des Unterrichts Vie et Société und dem fächerübergreifenden Arbeiten gemeinsam mit Confident Presentations sollte die Klasse der 6 G  verschiedene  Stereotypen untersuchen und aufzeigen, welche Probleme sich hieraus ergeben können. Es war ihnen wichtig, auf diese Probleme aufmerksam zu machen, die Folgen von Stereotypen aufzuzeigen und alle Schüler dazu zu bewegen über ihre eigene Verhaltensweise in Bezug auf diese Stereotypen zu überdenken.

Beschreibung der Aktion:

  • Recherche über verschiedenen Arten von Stereotypen
  • Die Frage klären, warum Stereotypen existieren. Einerseits helfen sie dem Gehirn die Flut an Informationen zu sortieren und entstehen durch tradierte Vorstelllungen, Medien oder soziale Normen und führen andererseits zu unvollständigen verzerrten Bildern über Menschen und Dinge, die wiederum zu Vorurteilen bis Hin zur Diskriminierung führen können
  • Präsentationen unter Nutzung von Canvas erstellen, in denen geklärt wird, welche Stereotypen es gibt, was mögliche Folgen und Auswirkungen sind und Strategien entwickeln die Bildung von Stereotypen zu reduzieren
  • Das Endergebnis wurde im Rahmen einer kleinen Ausstellung im Préau der Schule ausgestellt, die von Mitschülern anderer Klassen besucht wurde

Ziele:

  • Sensibilisieren der Schüler in Bezug auf Diskriminierung und Entstehung von Vorurteilen auf Grund der Einteilung in Stereotypen
  • Fördern der kritischen Sicht auf Stereotypen und des selbst Aktivwerdens gegen die Bildung von Stereotypen, so wie die Sensibilisierung zur bewussten nicht Übernahme und Weitergabe von Stereotypen
  • Das Zusammenleben fördern

 

Das Projekt wurde im Zeitraum von Februar bis Ende März    2025 durchgeführt, begleitet durch Herrn Ziegler als Vie und Société Lehrer und Mme Modolo der Lehrerin für Confident Presentations. Die Schüler erarbeiteten in Gruppen verschiedene Aspekte zu diesem Thema. Eine Gruppe beschäftigte sich damit, was Stereotypen überhaupt sind und welche unterschiedlichen Stereotypen es gibt. Eine weitere Gruppe untersuchte. Die Frage, wie hieraus Vorurteile entstehen und es zu Diskriminierung kommen kann. Die dritte Gruppe stellte sich die Frage, was man gegen Vorteile tun kann.

Die in den Gruppen erarbeiteten Inhalte wurden dann in Präsentationen mit Canvas den Mitschülern in der Klasse vorgetragen und anschließend in eine kleine Ausstellung mit Plakaten im Préau den Mitschülern anderer Klassen zugänglich gemacht.

Den Schülern der 6G wurde bewusst, dass die Einteilung der Menschen durch Stereotypen durchaus problematisch ist. Ein großer Erkenntnisgewinn war dabei alltägliche Klischees und Vorurteile als solche erstmal zu erkennen. Viele Stereotypen sind schon so fest in der Gesellschaft verankert, so dass sie von vielen nicht mehr als Vorurteile wahrgenommen werden. Dementsprechend musste zeitweise erstmal ein Bewusstsein geschaffen werden Stereotype als solche zu erkennen um anschließend durch kritisches Hinterfragen Lösungsansätze zu entwickeln Stereotype zu vermeiden bzw. zu reduzieren.  Wichtigster Lerneffekt hierbei: Sich nicht durch Vorurteile, die bestehen oder die man selbst entwickelt, beeinflussen zu lassen, sondern sich selbst über den Weg des offenen Dialogs ein Bild über die Mitmenschen zu machen