1 octobre 2020

Auf der Suche nach der goldenen Feder- Wortgottesdienste zu Beginn des Schuljahres 2020/2021 mit den Klassen 3.2 -4.2

Wie jedes Jahr feierte unsere Aumônerie auch  mit den Klassen 3.2-4.2 Wortgottesdienste zu Beginn des Schuljahres um Gott um seine Unterstützung und Begleitung durch das Schuljahr zu bitten.

Dennoch waren einige Abläufe nicht so wie gewohnt. Schüler und Lehrer saßen mit Abstand und Maske in der Kapelle, jede Klasse feierte ihren eigenen Wortgottesdienst und das gemeinsame Singen fiel durch die allseits bekannte Pandemie weg.

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Nichtsdestotrotz war es möglich mit den entsprechenden Hygienemaßnahmen gemeinsam zu beten und eine Geschichte zu hören.

In der Geschichte ging es um junge Indianer, die eine Mutprobe bestehen sollen. Der Häuptling gibt ihnen die Aufgabe mit dem Kanu zum anderen Ufer des Sees zu fahren. Dort soll an einem geheimen Ort eine goldene Feder versteckt sein. Wer sie findet, der beweist, dass er Kraft, Mut und Weisheit besitzt.  Viele Indianer denken, dass der Gewinner der goldenen Feder derjenige ist, der am schnellsten die Feder gewonnen hat. So arbeiten manche auch mit Tricks, wie z.B. sich von einem Schiff mitnehmen zu lassen, um möglichst der Erste zu sein. Tatsächlich gewinnt aber der Indianer die goldene Feder, der seine Kollegen unterstützt, damit auch sie mit ihrem Kanu zum Ziel kommen.

Die goldene Feder aus der Indianergeschichte kann auch für uns Lehrer und Schüler ein wichtiges Zeichen sein. Sie erinnert uns daran, dass es im Leben nicht immer nur darauf ankommt der Erste, der Schnellste und der Beste zu sein.

Werte wie freundliche Wörter zu den Mitmenschen, Hilfsbereitschaft, gegenseitige Unterstützung, usw. sind es was ein gutes Miteinander ausmacht.  Jesus fasst dies in der goldenen Regel, die er uns Menschen mit auf den Weg gegeben hat folgendermaßen zusammen:

Alles was ihr wollt, was man euch tut, das tut auch ihnen!

Am Ende des Wortgottesdienstes konnten die Schüler mit Hilfe von Gesten einer Musik zu hören (Give me joy in my heart).  Zur Erinnerung konnten die Schüler zwei Federn mitnehmen. Eine konnten sie behalten um sich immer wieder bewusst zu machen, worauf es wirklich ankommt. Die andere Feder durften sie gerne verschenken, um auch dem Beschenkten eine Freude zu machen.

 

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